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Fotobildbände

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Fotografien Michael Gradias

Schon seit zwei Jahren gönne ich mir regelmäßig den "Luxus", mehrere Wochen lang im Jahr "Mordsarbeiten" ohne jedwede wirtschaftliche Interessen zu erledigen. Und dennoch – oder gerade deswegen: gerade diese Arbeit macht mir jedes Mal aufs Neue sehr viel Freude. So stelle ich jedes Jahr eine Zusammenfassung meiner fotografischen Tätigkeit des vergangenen Jahres in exklusiven Fotobildbänden zusammen, die ich zu gegebenen Anlässen gerne verschenke. Inzwischen sind so auf insgesamt 752 Seiten 1.172 Fotografien zusammen gekommen.

Nun erhielt ich eine Rezension von Jan-Gert Hagemeyer (digitalkamera.de) über diese Arbeit, über die ich mich riesig gefreut habe.

Im Prinzip können auch Sie diese Arbeit kostenlos begutachten. Es ist nämlich (mehr oder weniger) eine Printversion meines Webauftritts http://www.gradias-foto.de. Oder anders herum ausgedrückt: Die Webseite ist ein "Abfallprodukt" der Buchproduktion. Was mich ganz besonders freut, wenn ich regelmäßig die Webbesucherzahlen dieser Webseite analysiere: Die Seite hat seit der Einrichtung Mitte 2006 einen kontinuierlich stark steigenden Zulauf, obwohl es auf dieser Webseite ganz bewußt keine Meta-Tags, Keywords oder erläuternde Texte gibt – die dort gezeigten Fotografien sollen "für sich selbst" sprechen. Wie ich den Logfiles entnehmen kann, gibt es sehr viele Besucher, die teilweise über eine Stunde auf der Webseite verweilen – Ziel erreicht!

Aktuell bin ich gerade dabei, die nächsten Bildbände zu produzieren (und diese anschließend in das Web einzupflegen). Neben den Bildbänden zu den quer- und hochformatigen Fotos aus 2008 stehen die Themen Amateur-Fußball, Standard-Tanz und Makro (ohne Insekten) an. Ich denke, dass die Arbeit bis August abgeschlossen sein wird.

 

 

Die Rezension der bisherigen Bildbände von Herrn Hagemeyer:

Nanu! Acht Bände des wortgewandten 110-fachen Fachbuchautors, Fotografen und Grafik-Designers Michael Gradias auf einem Stapel vor mir. Und kein Wort der Einführung, keine Silbe über das Wie und Warum darin. Vorne nicht, hinten nicht, dazwischen nicht. In keinem der acht Bildbände. Dafür aber prall voller Bilder. Unter jedem Bild dann eine nüchterne Zeile mit Titel und technischen Daten, mehr nicht. Die höchst persönliche Auswahl aus 100.000 Fotos des Augenmenschen Michael Gradias. "Eine Mordsarbeit", meint er selbst dazu. Erschienen im Selbstverlag und in kleiner Auflage bei Pixopolis geprinted. Irgend etwas wird er sich dabei gedacht haben, irgend etwas wird er mitteilen wollen. Also geht man als Betrachter, nicht als Leser auf Erkundung. Und nun kapiert man, dass Fotograf Gradias nicht nur den Extrakt seines eigenen Archivs für sich selbst damit meint, sondern auf besondere Weise das Sehen vermittelt. So, wenn er thematisch gegliedert Themen anpackt und zusammenfasst. Etwa zu Licht (seinem eigenen Lieblingsfeld), Strukturen, Natur, Libellen. Oft, beinahe immer, steht ein Teil fürs Ganze. Als Wortmensch würde man sagen, der Mann spricht in Metaphern. Als Bildgucker erkennt man, dass Grafiker Gradias bewusst vereinfacht, verdichtet und damit zum Wesentlichen kommt. Das setzt die Ganglien in Gang. Auch ohne Worte.

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